Gesellschaftsformen

10 Januar 2011 von admin Kommentieren »

 

Jedem Existenzgründer stellt sich die Frage der Wahl der für ihn und sein Geschäftsvorhaben am besten geeigneten Gesellschaftsform. Die Fragestellung der Gesellschaftsform sollte nicht unterschätzt werden, denn aus der ausgewählten Gesellschaftsform ergeben sich neben neben Haftungsfragen auch Fragen der Besteuerung und von Verwaltungskosten.

Daher sollte auf professionelle Beratung gerade auch bei der Auswahl der für das unternehmerische Vorhaben geeigneten Gesellschaftsform nicht verzichtet werden.

Grundsätzlich ist zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften zu unterscheiden.

Personengesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass die Haftung grundsätzlich nicht beschränkt werden kann und die Besteuerung auf Ebene der Gesellschafter erfolgt.

Dagegen liegt ein großer Vorteil von Kapitalgesellschaften in der Möglichkeit einer Haftungsbegrenzung. Zu den in Deutschland am meisten verbreiteten Kapitalgesellschaften zählen die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), seit 1. November 2008 auch in der Ausprägung als haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG), die Aktiengesellschaft (AG) sowie die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Auf europäischer Ebene gibt es zudem die Private Company Limited by Share (Limited oder Ltd.) sowie die französische Société à responsabilité limitée (S.à r.l. bzw. auch SARL).

Weiter gibt es Kombinationen aus Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften wie z.B. die GmbH & Co. KG.

Gerne geben wir einen ersten Überblick über die wichtigsten Gesellschaftsformen bzw. Rechtsformen und erläutern jeweils die Vor- und Nachteile.

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